// Clowning

„Also, ich würde schon sagen, dass Clowning auf gewisse Weise auch politisch ist. Eigentlich total. Weil es ein sehr gegenwärtiger Tanz ist. Clowing schaut, wo ich mich jetzt gerade, in diesem Moment befinde. Wo befinde ich mich, wo befindet sich der Tisch, wo befindet sich Robin, ja. Also, ich schaue mir ganz genau an: Wie sieht meine Jetztzeit aus, so. (…)
Clowning ist eben ja nicht nur ein Tanz. Clowning ist schon eine Bewegung geworden.“

Wir erarbeiten einen Trend, einen Trend der das Potenzial hat groß zu werden, sich zu verbreiten. Wir haben Clowning entwickelt um uns auf diesem Wege mit den Arbeitsfeldern der Trendforschung zu beschäftigen. Wir stellen uns hierbei die Frage, wie es möglich sein kann einen Trend zu inszenieren, ihn gar zu forcieren. Wir erforschen Möglichkeiten eine Fankultur zu generieren.

Kann alles zum Trend werden? Ab wann ist etwas überhaupt ein Trend? Wie sehen Mechanismen, Strategien und Dramaturgien des Trends und der Trendsetzung aus? Welche Komponenten müssen berücksichtigt und verhandelt werden?
Was erzählen uns Trends über die Zeit in der wir leben?

Wir legen unser Hauptaugenmerk auf die Schnittstelle beziehungsweise den Übergang von Trend zu Bewegung, der Lust am Spektakel, das Feiern des Unmittelbaren, des Moments und des kollektiven Wartens auf den nächsten, noch viel besseren Trend.

Wann & Wo:
Sa. // 20:30 – 21:30 // Theaterhaus Bühne
+ Nachgespräch von Thilo Grawe

Von und mit:
Anne Küper, Robin Grau, Katrin Heß, Helena Köster

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